Herbst 2008

Liebe Missionsfreunde,

am Mittwochabend, dem 26.11., bin ich von meiner Missionsreise nach Kenya
zurückgekommen. Ich hatte eine bewahrte und gute Zeit und danke all denen, die dafür gebetet haben.

Nachdem ich in Mombasa ankam, konnte ich Hannington Olubwayo, unseren Bibelschüler
besuchen; er beendet nächsten Juni die Bibelschule. Über ein Jahr hatte er die Miete für sein kleines Zimmer nicht mehr bezahlen können; seinen Fernseher und Nähmaschine hatte er schon versetzt, um überleben zu können. Ihr könnt euch seine Freude vorstellen, als er von mir das Geld erhielt, um seine Mietschulden zu begleichen und Lebensmittel einkaufen zu können. Außerdem konnte ich ihm eine Predigerstelle vermitteln, sodass er jetzt ein kleines Einkommen hat.

Die junge Predigerwitwe Amos Lewa ist jetzt auch gut versorgt. Wir hatten ihr ein Grundstück gekauft und eine große Hütte darauf gebaut. Inzwischen hat sie auch auf ihren Grundstück eine kleine Hütte, die als Lebensmittelladen dient. Von der Baptistengemeinde bekam sie eine Kuh geschenkt, und ich konnte ihr jetzt noch das nötige Geld geben, um ein Toilettenhäuschen zu bauen. Sie ist jetzt wirklich gut versorgt.

Der Gemeinde in Malanga konnte ich für ihre Gemeindebibelschule 15 Matratzen, 15
Moskitonetze, Bücher und Schreibutensilien kaufen.

Im Riziki-Aidwaisenhaus, konnte ich den neuen Brunnen besichtigen, der von unseren
Spenden gebaut wurde konnte. Die Brunnenpumpe wird durch eine Solaranlage angetrieben. Nun sind sie in der Lage, ihre Felder zu bewässern, und sie können zwei bis dreimal im Jahr ernten. Ich konnte dem Leiter der Arbeit auch noch eine größere Summe Geld für die laufenden Ausgaben übergeben.

In Majengo besuchte ich mein Patenkind Tony. Vor Jahren hatte ich ihm Geld gegeben, von
dem der Vater 4000 qm Land und ein paar Ziegen kaufte. Nachdem die Ziegen sich vermehrt hatten, hat der Vater sie verkauft und dafür eine Kuh gekauft. Nun wartet er darauf, dass sie bald ein Kälbchen haben wird.

In Majengo konnte ich der Gemeinde Geld übergeben, damit die Kindergartenräume einen
Betonboden bekommen.

Die Gemeinde in Mtwapa bekam einen Zuschuss, damit sie Musikinstrumente kaufen kann.

In Ngao hatte ich im April einem arbeitslosen Jugendlichen ein Elektro-Haarschneidegerät
gegeben und ihm empfohlen, sich damit seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Meine Freude war sehr groß, als ich ins Dorf kam und sah, dass der junge Mann einen kleinen Friseurladen eröffnet hat und nun fleißig Haare schneidet.

Diesmal habe ich einem jungen arbeitslosen Mann eine Videokamera mitnehmen können,
ich konnte ihm auch gleich zwei Aufträge vermitteln. Wie mir schon berichtet wurde, hat er
am vergangenen Wochenende sein erstes Geld damit verdient. Er hat eine Ordination gefilmt, und in Kürze soll er eine Hochzeit filmen. Ich hoffe und bete, dass er sich damit seinen Lebensunterhalt verdienen kann.

In vielen Gemeinden konnte ich ganz praktisch helfen:

  • Die Watamu-Gemeinde bekam Geld, um in der Kirche Strom zu verlegen und Lampen zu kaufen.
  • Die Gemeinde Mnarani bekam einen Zuschuss, damit sie anfangen können, ihr Gemeindehaus zu bauen.
  • Die Gemeinde in Garsen bekam einen Zuschuss, um ihr Gemeindehaus zu renovieren.

Neben all meinen Besuchen hatte ich natürlich an den Sonntagen Gottesdienste, und in einer Gemeinde durfte ich acht Menschen, die gläubig geworden waren, taufen.

Ich möchte euch allen ganz herzlich danken. Ich durfte auch diesmal vielen helfen, mit dem, was ihr mir zur Verfügung gestellt habt.

Mit lieben Grüßen,
Euer Tony Esch.