Liebe Missionsfreunde,
Gott hat viel Gnade und Bewahrung im November 2013 in meiner Zeit in Kenya geschenkt.
Ich hatte manche gute, aber auch gefährliche und unschöne Begegnungen. Dabei war natürlich die Erfahrung mit dem Dieb, den man dabei war umzubringen und den ich durch mein Eingreifen retten konnte, am eindrücklichsten.
Leider musste ich auch erfahren, dass ein Leiter eines Kirchenkreises Gelder veruntreut hat. Die große Armut ist eben eine große Versuchung auch für die Christen; hier wird wieder deutlich, wie wichtig die Kontrollen vor Ort sind.
Gefreut habe ich mich, als ich in einem Geschäftszentrum von einem jungen Mann angesprochen wurde, der mir erzählte, dass er durch unsere Arbeit und Unterstützung seinerzeit zum Glauben gekommen ist und nun als Bibelübersetzer tätig wäre.
Gefreut habe ich mich auch über die Nachricht von Hannington Olubwayo. Ihm haben wir den Besuch eines Bibelseminars finanziert. Er schrieb: Ich habe in Mombasa eine Gemeinde gegründet, inzwischen besuchen 150 Personen die Gottesdienste.
Gefreut habe ich mich auch darüber, dass es mit einigen Bauprojekten gut voran geht.
Für die Gemeinde in Maweni haben wir im vergangenen Jahr ein Grundstück gekauft. Nun werden die Mauern für das zukünftige Gemeindehaus hochgezogen. Ich konnte Geld für den weiteren Aufbau übergeben.
Die Gemeinde in Mashine konnte ihr Gemeindehaus soweit fertigstellen, dass sie es benutzen kann. Hier durfte ich im Gottesdienst predigen. Ich konnte auch einen Geldbetrag übergeben, damit dass Haus einen Betonfußboden bekommt. Die Sandflöhe sind eine große Plage in der Kirche.
Die Gemeinde in Moa ist dabei, ihr Gemeindehaus zu vergrößern, die Mauern sind hochgezogen. Ich konnte ihnen das benötigte Geld übergeben, damit das ganze mit Wellblech überdacht werden kann.
Gute Entwicklungen gibt es auch im Riziki Kinderheim. Zwei Fischteiche wurden angelegt, Wassermelonen angebaut, inzwischen hat das Kinderheim auch 3 Kühe, und so können sie die Kinder vielseitig und gesund ernähren. Auch hier konnte ich finanziell helfen.
Gott ist gut, ich danke ihm für alle Bewahrung in der Zeit in Kenya und Euch, dass ich durch Euer treues Spenden, vielerorts helfen konnte.
Ja, ich hatte auch einige erholsame Tage auf der Insel Lamu. Ein Freund hatte mir extra Geld überwiesen, mit dem Wunsch, dass ich damit ordentlich essen gehe.
Ich wünsche Euch gesegnete Advent und Weihnachtstage,
Euer dankbarer Tony.

