August 2021

Liebe Missionsfreunde,

wir wissen, dass denen die Gott lieben alle Dinge zum Besten zusammenwirken
(Röm. 8:28)

Das fängt ja gut an.

Ich hatte einen Flug mit Condor gebucht, auf dem Flugplatz in Frankfurt wurde mir mitgeteilt, ohne jede Begründung, dass der Flug ausfällt! Ursel und Dagmar durften mich dann in der Nacht wieder abholen. Nach zwei Tagen konnte ich mit Äthiopien Airline fliegen, der Rückflug fand dann mit der Lufthansa statt.

In Mombasa angekommen erfahre ich, dass man Bischof Katana aus unserem Kirchenkreis ein Bein amputieren muss.

Der Sohn einer Pastorenwitwe, der wir vor Jahren nach dem Tod ihres Mannes zu einer Hütte und einem kleinen Geschäft verholfen haben hatte nach einem Motorradunfall einen komplizierten Beinbruch und wurde nicht aus dem Krankenhaus entlassen, weil er die Rechnung nicht bezahlen konnte. Auch hier konnte wir helfen und den Betrag begleichen.

Hungerhilfe, da die Maisernte wegen fehlendem Regen ausblieb haben wir für für 2.500 Euro Maismehl gekauft und an die Ärmsten in der Gemeinde verteilen lassen. Zwei Pastoren müssen im Gemeindehaus neben dem Maismehl schlafen, damit es in der Nacht nicht gestohlen wird.

In der Mtwapa Gemeinde wurde eingebrochen und die Stühle gestohlen auch hier konnten wir helfen. Auch das Toilettenhaus ließen wir verputzen und streichen.

Die Majengo Gemeinde hatte an der Straße „festgemauert in der Erde“ ein eisernes Hinweisschild mit den Gottesdienstzeiten, es wurde bei Nacht und Nebel gestohlen.

Der Gemeinde helfen wir ein Keyboard zu kaufen, eine neue Küche für den Kindergarten zu bauen und die Kindergartenräume zu verputzen und zu streichen.

Im Gemeindehaus in Maweni konnten wir nach dem wir im Frühjahr den Betonboden eingebracht hatten, nun auch die Innenwände verputzen lassen.

In der Gemeinde in Kakoneni haben wir vor 4 Jahren geholfen 3 Räume für den Kindergarten zu bauen, sehr einfach mit Lehmwänden und Blechdach. Nach Fertigstellung kam eine neue Regierungsverordnung: Lehmwände für Kindergartenräume sind verboten. Wir haben den Umbau finanziert. Sonntags nach dem Gottesdienst übergab ich das nötige Geld. Am Montag war man schon dabei das Fundament auszuheben.

In der Vipingogemeinde muss das Pastorenhaus gestrichen werden, die Eingangstür erneuert, die Kindergartenräume innen und außen verputzt und gestrichen werden.

Mwatundu, hier wurde eine neue Gemeinde gegründet, die Gottesdienste fanden in angemieteten Schulräumen statt, wir konnten ein Grundstück von einer Kenyanerin die in Deutschland lebt, sehr günstig kaufen. Bei meiner Ankunft haben wir gleich begonnen ein Gemeindehaus zu bauen, Ende August werden schon die darin stattfinden.

Mnarani, an dem Pastorenhaus konnten wir ein weiteres Zimmer anbauen.

Ja und nebenbei habe ich Sonntags in den Gemeinden gepredigt, ein Pastorenseminar durchgeführt, vergeblich versucht die Rizikiarbeit wieder in Gang zu bringen usw.

Ich bin sehr dankbar für alle Bewahrung die Gott geschenkt hat, kein Unfall, ein Überfall, kein Durchfall. Ich danke allen ganz herzlich denen die durch ihre Spenden dies alles ermöglich haben und natürlich denen, die für mich gebetet haben.

Mit ganz lieben Grüßen,
Tony.