Liebe Missionsfreunde,
in den vergangenen Wochen habe ich viel Lob und Dank für meinen Dienst in Kenya erhalten, dabei betone ich immer, dass ich nur weiter gebe was mir von anderen anvertraut wird. Der Dank gebührt euch und ich gebe ihn gerne an euch weiter.
Wer sich des Armen erbarmt, der leiht dem HERRN, und der wird ihm vergelten, was er Gutes getan hat. – Sprüche 19,17
Und hier ist unser neues Gemeindehaus in Ndodo

Bei der Einweihung fand nur ein Teil der Festgemeinde im Haus Platz, der Rest feierte draußen unter einem Zeltdach.




Und so sah es vorher aus. In diesem Stall feierten die Christen ihre Gottesdienste.


Nach dem 3,5 Stunden Eröffnungsgottesdienst konnten wir dann noch sechs Personen aus dem Jugendchor im Indischen Ozean taufen.
Im letzten Rundbrief erwähnte ich ein Kind welches mich fragte ob ich nicht sein Opa hätte und ob ich ihm ein Fahrrad kaufen könnte. Ein Bibelkreis Teilnehmer aus
der Stadtmission in Koblenz hatte mir darauf hin Geld gegeben um dem Kind ein Fahrrad zu kaufen.
Als die Kinder im Umkreis sahen, dass dieses Kind ein Fahrrad bekam wurde ich von zirka 20 Kinder bedrängt alle wollten ein Fahrrad. Es wurde mir vorgeworfen, dass ich dem Kind ein Fahrrad gekauft hätte, welches ja gar nicht in die Sonntagsschule und in den Gottesdienst käme!
Frau Macharia durfte ich vor einigen Jahren zum Glauben führen. Inzwischen besucht sie eine Bibelschule, ist Aufsichts-Schülerin und hat einen Hauskreis.
Ihr Sohn ist Klassenbester und einer der besten Schüler in seiner Schule. Wir konnten ihm mit einem neuwertigen Tablet helfen.
Unseren Pastoren konnten wir helfen ein Stück Land zu roden und umpflügen zu lassen. Sie haben erfolgreich Mais angepflanzt und sind jetzt für viele Monate mit ihrem Grundnahrungsmittel Maismehl versorgt.
Diese junge Frau gehört zum Jugendchor der Gemeinde Majengo. Seit ihrer Geburt ist ihr Gesicht entstellt. Ich habe dem Pastor das nötige Geld gegeben damit sie ins Hochland fahren kann und sich im Missionskrankenhaus der Afrika Inland Kirche untersuchen lassen kann. Wenn ihr geholfen werden kann wollen wir ihr eine OP ermöglichen.
Nachdem vor Jahren der Sohn unseres Kreisleiters, Alfonce Lewa in der großen Regenzeit ertrank, ist jetzt sein Sohn Tony (mein Patenkind) an seiner Krankheit verstorben. Eine Beerdigung ist in Kenya eine aufwendige Angelegenheit, auch hier konnten wir mit 1.500,- Euro helfen.
Ich freue mich immer wieder wenn ich den Menschen die gute Botschaft (Evangelium) sagen kann. Auch in den letzten drei Wochen in Kenya hatte ich viele Gelegenheiten mit Menschen über Jesus zu sprechen und fand immer wieder offene
Zuhörer.
Nun sind es nur noch Wochen und wir feiern Christi Geburt und ein Neues Jahr, deshalb wünsche ich euch schon an dieser Stelle ein gesegnetes Weihnachtsfest und Gottes Segen für das neue Jahr.
Mit lieben Grüßen euer Tony.



